Pillenwahrheit

1958 kam die erste Pille in den USA auf den Markt, 1960 erfolgte die Einführung in Deutschland und 1961 in Österreich. Etwa zeitgleich kam der Kinsey Report zu ungeahntem weltruhm. Ein Zoologe hatte sich wissenschaftlich dem Menschen und seiner Sexualität angenommen. Kinsey und sein Team hatten sich an eines der größten Tabuthemen der damaligen Zeit herangemacht - der Sexualität. Nicht nur das Thema "the kinsey report about female sexuality" an sich war revolutonär, sondern auch die Menge an befragten Personen, seine Art, an das Thema heranzugehen und inhalte wiederzugeben gab dieser Arbeit besonderes Gewicht. Hier einige Sichtweisen: Wiki, der Stern berichtete: Kinsey-Report zerstörte Glauben an Tugend, Rückblick auf 60 Jahre Kinsey - Forschung, Alfred Charles Kinsey trug maßgeblich zur Enttabuisierung der Sexualität in USA als auch in Europa bei - hier ein Hinweis auf eine Biographie über ihn - er brach z.B. Mauern ein zum Thema Transsexualität.

Die Zeit war reif für die Pille - wohlgemerkt: die Hormonbombe in Pillenform zur Regulierung der weiblichen Fruchtbarkeit. Frauen wurden nach etwa nach folgenden Parametern ausgesucht, um daran die Wirksamkeit der Pille zu demontrieren:

  • seit 2 Jahren fixe Partnerschaft mit ein und dem selben Partner
  • Alter der Frau: zwischen 25 - 28 Jahre alt - der dazu gehörenden Partner unwesentlich älter.
  • Mindestgewicht 70 kg
  • Maximalgewicht 80 kg
  • täglich 8 Stunden ungestörten Schlaf
  • spätesten um 22 Uhr jeden Tag ins Bett
  • die Butungen mußten regelmäßig alle 28 - 30 Tage sein
  • zu Testbeginn durften in den letzten 6 Monaten die Frau keinen Schnupfen, keine Fiederblase, keine Zahnbehandlung, keine Virenerkrankung gehabt haben.
  • Bekam die Frau wärend der Testphase einen Schnupfen ec., schieden sie als auch ihr Partner aus.
  • keine Alkohol und keine Drogen während der 2 jährigen Testphase
  • Frauen mit familiär bekannten Erkrankungen wie Blut- und Venenerkrankungen, Bluthochdruck oder zu niederer Blutdruck, Diabetes ec waren von vornherein ausgeschlossen.

Die Vergleichgruppe erhielt Plazebos mit dem Ergebnis nach 2 Jahren: 97% wirksamkeit der Pille galt als erwiesen. Und genau mit diese Pillenlüge  wird bis heute die Pille der Frau vermarktet. oder anders ausgedrückt: das ist mit ein Grund, warum es so viele Schwangerschaften trotz Pilleneinahme gibt.

Gewiß: die Hormonanteile haben sich verringert, wurden anpasster an die unterschiedlichen weiblichen Hormonhaushalte. Und die Pille hat nicht mehr ganz so viele Nebenwirkungen. Über die Langzeitfolgen sind mir bislang keine Forschungsergebnisse bekannt.

Bei Tier und Mensch beobachtet man bei Neugeborenen die verweiblichung von Männchen. Man nimmt folgenden Kreislauf an: Frauen schluckten die Pille, diese wurde im Körper nicht abgebaut, sondern mit dem Urin ausgeschieden. Letzendlich landen die Hormone im Trinkwasser. und die Schwangeren versorgen ihre ungeborenen Kinder mit den hormonen aus jener Pille, die dereinst andere Frauen eingenommen hatten ...

Eines bleibt bestehen: Noch immer handelt es sich um einen Eingriff in den weiblichen Zyklus. Dementsprechend wehren sich Frauen gegen die instrumentalisierung ihres Körpers (ich bin doch keine Maschine, kein Robotor) - hier finden Sie auch die unterschiedlichen Begründungen, warum die von uns betreuten Teenager selbst früh Mutter wurde und ja zum austragen ihres Kindes sagten.

Es Implizieren sich zwei Dinge: die Mutterschaft beginnt für viele Frauen bei ihrem eigenen Kind mit Beginn der Schwangerschaft - daher auch die Tatsache: Eine Abtreibung löst die bestehene Elternschaft nicht auf, sondern schafft die Tatsache, nun Eltern eines verstorbenen  bzw. eines  selbst in den Tod geschickten Kindes zu sein. Wo vorher darüber nicht gesprochen und sich mit dieser Perspektive nicht bewußt auseinander gesetzt wurde, kann hinterher PAS/ PASS die Folge sein. Noch etwas weiter gedacht: Verglichen mit Frauen, die im letzten Jahr nicht schwanger waren, ist die Todesrate durch Suizid, Unfälle und Mord bei Frauen, die im letzten Jahr abgetrieben haben, 248% höher.

Trotz der massiven Aufklärung und Freizügigkeit, z.B. in Talk – Shows, Zeitschriften und Fernsehmagazinen steht fest: auf kaum einem anderen Gebiet kursieren so viele falsche und zum Teil geradezu skurrile Fehlannahmen wie in Bereich der Sexualität. Der deutsche Mediziner Jürgen Brater sammelte in seinem „Lexikon der Sexirrtümer. 500 intime Richtigstellungen von Aufklärung bis Zungenkuss“ die 500 der häufigsten Sexirrtümer.

Auch bekannt ist, daß das Einfordern eines Keuschheitsgelübte nicht vor Sex und seinen Folgen schützt., sondern das Gegenteil bewirkt.

Eine frühe Mutterschaft wird als attraktives Alternativangebot wahrgenommen:

Vermehrt Teenagerschwangerschaften entstehen quer durch alle gesellschaftlichen Schichten und werden teilweise auch bewußt angestrebt, wenn junge Frauen keine Schulischen und beruflich erstrebenswerte Perspektiven aus persönlichem Erleben wahrnehmen und wohl auch subjektiv nachweisbar durch die Gesellschaft erhalten.

Mit der Tatsache, früh schwanger geworden zu sein, wird unseren beobachtungen nach unterschiedlich umgegangen - es gibt Gesellschaftsschichten, die einen Schwangerschaftsabbruch für selbstverständlich hinstellen und diesen sich auch erwarten. Und das erwartet sich dann nicht nur der Erzeuger des Kindes, sondern auch die Eltern (vornehmlich der Teenagermutter), aber auch von Mitarbeitern in Jugendämtern, Schulen ec. werden die ungeborenen Kinder von Teenagereltern unterschiedlich willkommengeheißen.

 

 

  

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